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Erster Monat rum...

HalliHallo, der erste Monat ist geschafft! Und in diesem Fall kann ich wohl wirklich sagen geschafft, er war nämlich geprägt von einigen Höhen und Tiefen. Vor 1-2 Wochen war ich nicht mehr wirklich von meinem Aufenthalt hier überzeugt und auch wenn Abbrechen nie eine Option war, hatte ich mir doch gewünscht, dass das Ganze lieber heute als Morgen vorbei ist. Hier war wenig los, die horrenden Preise für alles (insbesondere wenn man hier mehr machen möchte als zu studieren, sprich reisen, ausgehen und wirklich was vom Land sehen) haben mir zu schaffen gemacht und als dann mein Laptop noch Anstalten machte sich zu verabschieden war die Laune dann gänzlich im Keller. Mittlerweile geht es allerdings wieder aufwärts, besonders da ich mich von dem Gedanken verabschiedet habe hier irgendwie günstig über die Runden kommen zu können :D In diesem Sinne habe ich für die kommende Woche einen Trip nach Lappland geplant und im April kommt Janni mich besuchen und wir fahren ein paar Tage nach Oslo ins Hotel, mal eine nette Alternative zu meinem Zimmer im Wohmheim!!!!!

Nichtsdestotrotz waren die letzten Wochen recht ereignisreich. Mit einigen anderen Studenten war ich beim Worldcup der nordischen Kombination und des Ski Springens an der Worldcup Schanze in Granasen. Die Ski Springer mal live in Aktion zu sehen war ziemlich beeindruckend und deutlich intressanter als vom TV Sessel aus, auch wenn Severin Freund wohl nicht seinen besten Tag hatte...

Außerdem haben wir einen weiteren Cabin Trip unternommen. Wir sind mit der Fähre über den Fjord gefahren und sind morgens um 9 (nach einer recht anstrengenden Partynacht) Richtung Cabin gestartet. Laut Google Maps sollte die Strecke ca 8 km lang sein und wir Jungs waren uns trotz der Bedenken der Mädels es könnte zu schwierig sein (Schwierigkeitsgrad 4/5) absolut sicher, dass wir innerhalb 2h die Hütte via Handynavi erreichen würden und uns der Tag dann ab 11 viel zu lange werden würde... Allerdings hatten wir unseren Plan ohne die 700 Höhenmeter, die es auf dem Hinweg ausschließlich rauf zu gehen galt, und die 50-80cm Schnee gemacht. Nachdem die 2h vorüber waren hatten wir erst einen Bruchteil der Strecke geschafft, da wir mit dem Schnee und der Steigung doch sehr zu kämpfen hatten. Die weiteren 2h kämpften wir uns dann durch immer höher werdenden Schnee, indem wir mit unseren Händen eine Bahn für unsere Füße räumen mussten, sodass wir praktisch auf allen 4en unterwegs waren. Nach 4h hatten wir dann das erste Drittel unserer Route geschafft und mussten uns eingestehen, dass wir uns wohl verschätzt hatten. Da es nun nicht mehr all zu lange hell sein würde, entschieden wir uns umzukehren, sodass wir gegen 16 Uhr völlig erschöpft mit der Fähre zurück fuhren und noch dem Spott des Fährmanns zum Opfer fielen X( Nach dieser herben Enttäuschen zog ich dann die Wegbeschreibung zu rate, aus der zu entnehmen war, dass es unmöglich ist die Hütte bei Tiefschnee ohne Schneeschuhe zu erreichen. Zu spät, aber der nächste Versuch folgt im Frühling!! 

Ansonsten treibe ich hier nach wie vor viel Sport (Fitness, Squash, Cross-Country Ski) und habe auch zunehmend viel für die Uni zu tun, da nun bald die ersten Midtermexams und Hausarbeiten anstehen. Allerdings sollen dafür die Klausuren am Ende nicht so hart sein. Dementsprechend hoffe ich einige gute Noten von hier mitbringen zu können...

Einige Impressionen von den beschriebenen Erlebnissen habe ich hier in Bilder gefasst: Achja, und es schneit hier wieder heftig!! 

 

Liebe Grüße aus Trondheim, Basti!

 

Ausblick vom Skitrip

Worldcup

Der Kampf mit dem Schnee


Hurra, es schneit wieder

18.2.16 18:32


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Erste Hüttentour und Unialltag

Hallo allerseits,

wie jeden Donnerstag habe ich heute frei und Zeit einen weiteren Blogeintrag zu verfassen =)

Am letzten Wochenende habe ich mit einigen anderen Erasmusstudenten eine selbstorganisierte Hüttentour unternommen. Wir sind Samstagsmorgens um 9 Uhr bei Sonnenaufgang losgegangen und gegen 15 Uhr, also kurz vor Sonnenuntergang angekommen. Die Landschaft auf der Route war sehr beeindruckend, auch wenn wir, da die Mädels in der Gruppe Sorge hatten eine schwerere Route zu wählen, größtenteils an der Straße entlang gelaufen sind. Dazu muss man allerdings erwähnen, dass am Wochenende auf einer außerhalb gelegenen norwegischen Straße alle 20 Min mal ein Auto kommt...

An der Hütte angekommen war ich dann ein bisschen überrascht, wie viel Arbeit uns nun noch bevor stand. Als wir ankamen war es in der Hütte so kalt, dass man seinen eigenen Atem sehen konnte. Außerdem gab es weder Strom, noch fließend Wasser, sodass man es möglichst schnell aufheizen musste und sich via Taschenlampen in der Hütte Licht verschaffte, denn, wie schon gesagt, in 30 Min würde die Sonne untergegangen sein.  Der Baumstamm, aus dem man Holz für den Ofen hacken sollte, war allerdings gefroren, was das Sägen von spaltbarem Material (hello NSA) sehr erschwerte. Der See, aus dem das Wasser zum Kochen und Trinken entnommen werden sollte, war mit einer 30 cm dicken Einschicht zugefroren, sodass man mit einer Axt!!!!! erstmal ein Wasserloch schlagen musste (mein Einsatz   ) Als das alles erledigt war und das Feuer erstmal brannte, war es im Aufenthaltsraum aber halbwegs gemütlich und der Schlafraum erwärmte sich durch 18 Personen auf wenigen Quadratmetern automatisch, sodass ich besser als erwartet schlafen konnte. Am nächten Morgen ging es dann nach einigem Spül und Putzaufwand wieder zurück, diesmal allerdings bei heftigem Schneefall... Alles in allem eine gute Erfahrung, aber nicht, was ich in den Wintermonaten noch häufig wiederholen werde, da die Arbeit das eigene Wohlergehen sicherzustellen doch deutlich größer ist, als der Erholungsfaktor...

Der Schnee ist seit dem noch mehr geworden, sodass wir an ungeräumten stellen ca. 60-70cm tiefen Schnee haben. Die Cross Country Ski Pisten sind allerdings präpariert, sodass ich meine geliehenen Ski das erste mal ausprobieren konnte. Garnicht mal so einfach!!!

Darüber hinaus bin ich mittlerweile im normalen Unibetrieb angelangt und er gefällt mir bislang ganz gut. Es ist schon abzusehen, dass hier der Fokus deutlich mehr darauf liegt über das Semester zu arbeiten, da wir regelmäßig Hausarbeiten und Präsentationen, welche teilweise benotet werden und teilweise Voraussetzung zur Teilnahme an der Klausur sind, anfertigen müssen. Die Klausuren sollen dafür jedoch lockerer sein als die in Deutschland, sodass es hier eher auf ein stetiges Arbeiten über das Semester hinauslaufen wird, als auf den exponentiell anwachsenden Aufwand den ich gewohnt bin, wenn die Klausuren nahen.

Ich fühle mich hier also nach wie vor recht wohl und komme gut zurecht. Abschließend noch ein paar Bilder, die meine Erlebnisse hier oben untermalen sollen =)

 Liebe Grüße, Basti

 

21.1.16 12:19


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